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hallo, hab grad gesehen, dass Du online... indian,2016.12.02, 17:45

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Ausschnitt aus dem Buch die Zen Katzen... the queen,2012.08.20, 15:101 Kommentare

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Montag, 20.08.2012, 15:10
Ausschnitt aus dem Buch die Zen Katzen

Zen-Katzen


Koyabashi ist nachdenklich, ja beinahe verärgert. Sie gehen schweigend nebeneinander her. Ein Gefühl des Unbehagens hat sich zwischen ihnen eingeschlichen. Aber die Kirschen leuchten flammend rosa in der Morgensonne. Der Meister hat ein gutes Herz und lässt Milde walten. Er gibt sich als Erster einen Ruck:
»Taneda, möchtest du, dass ich dir eine Geschichte erzähle?«
»Oh ja, Meister«, ruft der Schüler, denn er liebt Geschichten, Märchen und Fabeln ...
»Es war einmal«, beginnt Koyabashi, »vor sehr langer Zeit ein Zenkloster, zu dem die Novizen strömten. Es waren vorwiegend Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern im Stich gelassen worden waren.«
»Hatten sie denn kein Verlangen, Mönche zu werden?«, fragt Taneda.

»Nein! Nicht alle, und an ihrem Verhalten merkte man das.«
»Machten sie Dummheiten?«, will Taneda mit leuchtenden Augen wissen.
»Sie stritten sich, und man hörte auf den Fluren, in den Höfen und den Gärten häufig Schimpfwörter und Beleidigungen ... unrechte Worte!
Eines Morgens bestellte der Leiter des Klosters alle Schüler in den großen Meditationssaal: >Oh, ihr zukünftigen Zenmönche<, sagte er ernst, >mögen alle von euch die Pfote heben, die schon einmal während eines Kampfes verletzt worden sind!<
Eine Reihe von Pfoten wurden nach oben gestreckt. Und die Schüler tuschelten untereinander ...
>Ich habe eine Wunde am Nacken davongetragen. Sie war so tief, dass einige Tage lang das bloße Fleisch zu sehen war.<
>Und mir hat man große Fellbüschel an der Schulter ausgerissen!(
>Ich habe eine Narbe am Auge davongetragen und drei Tage lang nicht klar sehen können.( >Und nunc, ergriff der Leiter des Klosters erneut mit lauter Stimme das Wort, >mögen diejenigen, die Opfer von beleidigenden Worten geworden sind, sich melden!<
Wieder wurden viele Pfoten nach oben gestreckt, und die Schüler erinnerten sich schweigend an den heimlichen Kummer, der in ihrem kindlichen Dasein hin und wieder an die Oberfläche kam.
>Seid nun besonders aufmerksam!(, sagte der Meister. >Ich fordere jetzt diejenigen auf, sich zu melden, die immer noch unter ihren körperlichen Verletzungen leiden!(
Zwei oder drei Pfoten hoben sich.
>Unter ihren seelischen Verletzungen!(
Fast alle hoben die Pfote, und die Schüler sahen sich gegenseitig erstaunt an.
>Ihr seht<, sagte der Meister, >welch tiefes Leid und welche manchmal unauslöschliche Spur ein ungerechtes Wort verursachen kann ... («

Koyabashi schwieg. Und Taneda bewahrte diese Geschichte in seinem Herzen, während sie durch die Heiterkeit des Frühlings zwischen blühenden Kirschbäumen dahinwanderten